Pinienbaum bei Baratti
Ein einsamer Pinienbaum, krumm und teilweise vertrocknet trotzt dem Ansturm der Winde und der sommerlichen Hitze in unermüdlichem Überlebensdrang. Über die Naturelemente, die in ihrer realen Besonderheit beschrieben werden, gibt der Maler seine persönlichen Gefühle und Meditationen preis, ganz im Stil des Dichters Leopardi.
erletzte Zypresse
Das Thema des vom Blitz erschlagenen Baumes, der aber trotzdem lebt, bekommt einen emblematischen Wert für die menschliche Existenz, oft tödlich getroffen, aber niemals vernichtet: Der Einsatz des Schwarz-Weiß verbunden mit der Inzisionstechnik verleiht dem realistischen Bild eine besondere Dramatik.
Verletzte Zypresse mit Mond
Der bleiche Mond reflektiert sein kaltes Licht auf eine gestutzte Zypresse, die isoliert auf dem flachen Land steht: Die Farben und die landschaftlichen Aspekte der Maremma werden vom Künstler mit liebevollem Gefühl für die Natur interpretiert; dies verweist auf den Pantheismus der romantischen Dichtung.
Himmel der Maremma
Als Meister in den verschiedenen Techniken der Inzision realisiert Rodolfo Ceccotti mit spannendem Schwarz-Weiß grandiose Ansichten von weiten Himmeln über niedrigen Horizonten, die von immer anderen Wolken überzogen werden, bedrohliche oder beruhigende, von starken Winden getrieben, wie die, die über dem Golf von Populonia wehen, der vom Künstler bevorzugte Ort,
n der Ferne beleuchtet der Blitz Cerboli
Der Maler nähert sich hier der in der Romantik geliebten Poesie des „Schrecklichen“ und präsentiert ein gewaltiges Schauspiel der Natur, erschreckend und bezaubernd zugleich. Die dicken, dunklen Wolken über dem gleichfalls düsteren Meer werden von einem gezackten Lichtstrahl zerschnitten, als würde eine allmächtige Gottheit die Kralle zeigen.
Der Ombrone bei Monte Antico
Die bevorzugte Flusslandschaft schafft eine ausgeglichene und harmonische Ansicht, in Anlehnung an die poetische Lektion von Corot: Der Fluss Ombrone lag dem Granchi schon seit den 30er Jahren sehr am Herzen, als er zusammen mit den Kollegen der Galerie-Aufsicht hier lange Stunden in Stille und Konzentration beim Angeln verbrachte. Diese
Die Burg von Arcidosso bei Sonnenuntergang
Die rosa-orange Farbtönung, die den Himmel erhellt, spiegelt sich auf der Landschaft der Amiata-Gegend wieder und umgibt die strenge Burg oben auf dem Hügel mit einer warmen Atmosphäre. Wie in vielen anderen Gemälden, die als realistische Zeichnungen während der Sommertage entstanden, drückt der Maler hier seine liebevolle Teilnahme am Schauspiel
An den Ufern des Ente. Die Brücke unter Montegiovi
Die Flusslandschaften gehören zu den beliebtesten des Malers, beeindruckt vom schnellen Lauf der Bergwasser zwischen mächtigen Felsen und schattigen Uferfleckchen. In diesem Falle bekommt das Gemälde auch einen historischen Wert, denn heute hat die Vegetation das Ambiente zurückerobert, das vorher schon seiner Steine und brauchbaren Materialien beraubt wurde.
Licht und Schatten zwischen Kastanienbäumen (Amiata)
Das Licht des Sommers fällt aus den dichten Wipfeln der Kastanienbäume, die den Abhang beschatten: Die Variationen des Grün schaffen eine frische Atmosphäre, in der sich Frau und Sohn fast tanzend bewegen und so das Glück des Malers vervollständigen.
Olivenbäume von Seggiano
Der Maler liebte es im Gebiet des Monte Amiata zu wandern auf der Suche nach für seine Kunst geeigneten Ansichten. Dann verweilte er, malte auf der Staffelei und auf der Leinwand fixierte er die Flüchtigkeit des Lichts und seine emotionale Antwort.
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