Landschaft. Umgebung von Grosseto
Die Vertrautheit des Malers mit der Fotografie wird in dieser Landschaft besonders deutlich: großzügiger Bildausschnitt und formale, farbige Synthese über der geometrischen Struktur.
Der Steinbruch von Roselle, Vorstudie
Die Studie zeigt schon die zeichnerische und farbige Vollständigkeit des abgeschlossenen Werkes. Gentili setzt die Farbe großflächig ein, wie Teile eines Mosaikes und so verleiht er seiner Darstellung eine solide und plastische Struktur als unwiderrufliche Bestätigung der Güte des menschlichen Schaffens, das sich der Naturschätze bedient.
Baggerschiff auf dem Ombrone
Der Maler präsentiert hier seine besondere Vorliebe für die modernen Aspekte der Landwirtschaft im Territorium der Maremma, ein stolzes Symbol der Erholung von der vorangegangenen wirtschaftlichen Depression. Die Präsenz des Kranes und der Träger der Elektrokabel bestätigen die Einführung einer aktuellen Technologie, ohne einschneidende Auswirkungen auf die Harmonie zwischen Erbautem
Marktplatz
Die Markt-Szene scheint von einer Fotografie auszugehen, die mit einem Weitwinkel geschossen wurde: Der Maler gebrauchte oft Fertigbilder, die im Studio vergrößert und eingestellt wurden und somit das objektive und realistische Muster bildeten, das die Farbe im Folgenden mit Gefühl belebte.
Peripherie
In den Werken des Gentili wird die technologische Moderne kontrastlos in Geschichte und Natur eingefügt: eine positive Vision des industriellen Fortschritts, typisch für die Nachkriegszeit. Tatsächlich haben die bescheidenen Bauernhäuser mit ihren Gärten im Hintergrund einen Schornstein und hohe Wohnhäuser, welche die neue Arbeiterrealität verkünden.
Santa Fiora. Die Peschiera
In diesem frühen Werk kreiert der Maler ein entrücktes Spiel der Spiegel, das seine intellektuelle Interpretation des Sichtbaren reflektiert: Der Himmel liegt unten im Reflex des Wassers über den Dächern der Häuser, während der Wipfel eines großen Baumes das reale Firmament verdeckt und eine grüne Barriere bildet, kontinuierlich wie eine
Sicht auf Orbetello
In den 40er Jahren gibt Memo Vagaggini seine ideale Welt der geometrischen Perfektion auf und führt das Werden der Zeit in seine Malerei ein: die Oberflächen rauen sich auf, werden beweglich, zittern unter der Gänsehaut des natürlichen Lebens. Die Himmel schauen auf den Zug der Wolken, die Farben vermischen sich
Castiglione della Pescaia
Der sonnige, leere Strand dehnt sich trocken unter einem kristallklaren Himmel, fast farblos durch die Sonnenhitze. Der Blick des Künstlers platziert die Umrisse von der Altstadt Castigliones – über dem Horizont und im Gleichgewicht der beiden symmetrischen Anhöhen an den Seiten – in die Mitte des Gemäldes. Das so erreichte
Sumpf
In den 30er Jahren arbeitet der Maler mit einem ganz persönlichen Blau, leuchtend und abstrakt: Seine Vision, vermessen von Auge und Verstand, ist kristallklar und schafft eine unbewegliche, geräuschlose Struktur, absolut und geometrisch, fast irreal für ihre magische Perfektion
Selbstportrait
Das große Gemälde wird von einer Fotografie des Malers auf dem Strand inspiriert, die als Zeichenvorlage in einem Gemälde des Jahres 1934 diente, das die Stimmung vor dem Meer beibehielt. Im Jahr darauf meditiert Vaggagini erneut über dieses Bild und stellt es nun in das weite Land der Maremma, ruhig
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