Manciano, panorama
Das Dorf Manciano im Hintergrund verliert seine urbane Identität und wird zu einem unregelmäßigem Ganzen aus farblich abgestimmten Mauerziegeln; auf diese Weise entsteht der Eindruck einer kompakten, zusammenhängenden Struktur in Analogie zu den Strohhaufen im Vordergrund: Der Maler unterstreicht das in seiner Heimat erreichte Gleichgewicht zwischen Mensch und Natur. Auch
Olivenhain
Die Helligkeit der Farbtöne drückt die Zufriedenheit des Malers aus, die unbeschwerte Harmonie zwischen den silbern leuchtenden Olivenbäumen, dem frischen Grün der Weiden im Frühling, der weißen Unschuld des Schafspelzes und dem schwach gepunkteten Rot des Klatschmohns und des Kleides der Hirtin. In Liebe und Dankbarkeit für sein Land vermittelt
Eichenbäume
Die Wolken verdichten sich, verheißen Regen, über den nackten Eichenbäumen im Winterkleid: Die Luft ist kalt und nur das zarte Grün des Grases verspricht den nahenden Frühling in der gemalten Botschaft des positiven Vertrauens auf den Lauf der Zeit und den Wechsel der Jahreszeiten.
Frau bei Olivenernte
Die vom Maler gewählte Aquarelltechnik bewirkt besondere Helligkeit und farbige Leichtigkeit und unterstreicht damit die Harmonie der Existenz und die ausgewogene Beziehung zwischen Mensch und Natur.
Weizenfeld
Nach seiner realistischen Beschäftigung mit sozialen Themen, zieht sich Pascucci 1930 nach Manciano, seiner Geburtsstadt, zurück und widmet sich der Landschaftsmalerei: Er unterstreicht vor allem das Lebendige und das Licht der Maremma. Oft porträtiert er Bauern bei ihrer Landarbeit, aber nicht um die Härte derselben hervorzuheben, sondern vielmehr die panische
Winterlandschaft
Der geschlagene Baumstumpf inmitten einer Lichtung vom eisigen Schneemantel eines grauen Wintertages bedeckt vermittelt die Einsamkeit des Künstlers und sein Misstrauen in die Zukunft, in dunkler Vorahnung ihrer – für ihn -kurzen Dauer.
Sicht auf Montalto von Casa Aldi
Eine Studie des Himmels und seiner Lichteffekte in Anlehnung an Valenciennes und Corot, die an die für Aldi große Bedeutung seiner Studienzeit in Rom erinnert. Dieser Aufenthalt erlaubte ihm dank seines Gönners Biringucci und auf Rat des Meisters Luigi Mussini, ein treuer Anhänger des Ingres und seiner Schüler, viele Künstler
Sicht vom Balkon Casa Aldi
Von seinem Wohnhaus aus wählt der Maler einen Bildausschnitt, der im Vordergrund vom Haus gegenüber geschlossen wird, während auf der rechten Seite Platz für die Weite der Ebene und die Großartigkeit des Himmels mit seinen vor Regen strotzenden Wolken geschaffen wird. Aldi scheint hier die Metapher seiner Existenz ausdrücken zu
Sicht auf den Monte Argentario und die Insel Giglio
Der ungewöhnliche Bildausschnitt der Erhebungen in der Ferne erweckt den Eindruck von Isolierung und Gefangenschaft, die Aldi während der häufigen Genesungszeiten im Haus seiner Ahnen hinnehmen musste. Von einem Fenster oder einem Balkon aus konnte der junge Maler die verspielte Alternanz von Land und Meer betrachten, im schmerzvollen Bewusstsein ihr
Straße in der Maremma (Capalbio)
Seit den 70er Jahren wohnte der Maler in Rom; aber aus gesundheitlichen Gründen war er oft gezwungen, viel Zeit in seiner Geburtsstadt Manciano zu verbringen. Während einer dieser Besuche ist diese realistische Studie entstanden: schattige und melancholische Töne spiegeln die leidende Psyche des Künstlers.
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